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Erfahrung aus mehreren Einsätzen.

Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen neue Energieerzeugungsanlagen installieren lassen,  ohne eine detaillierte Analyse vom Ist-Zustand der gesamten Kette: Erzeugung – Verteilung – Endverbrauch, durchführen zu lassen. Diese Vorgehensweise führt dazu, dass die neue technische Anlage auf die Verluste vorab überdimensioniert ist.  Weiterhin gibt es nur zwei mögliche Szenarien:

  1. Das Optimierungspotenzial bei der Energieverteilung und bei dem Endverbrauch bleibt unentdeckt. Das Unternehmen ist beruhigt, weil die Erzeugungsanlage neu ist. Allerdings verbraucht  und liefert  die neue Erzeugungsanlage jahrelang mehr Energie als es nötig wäre.
  2. Die Verluste fallen ein paar Jahre später auf und das Unternehmen lässt diese nachträglich beseitigen. Die neue Erzeugungsanlage ist plötzlich zu groß geworden, kann nicht ausgelastet werden und gelingt in einen unwirtschaftlichen Modus. Die geplante Amortisationszeit und Kostenvorteile können nicht erreicht werden.
Kleine Beispiele:

BHKW 30kW:

  • geplante Auslastung 4-5 tausend Volllaststunden pro Jahr
  • tatsächliche Auslastung 2,5-3 tausend Volllaststunden

Konsequenz: Erhöhung der Amortisationszeit  um ca. 20%.

BHKW 50kW (im contracting):

  • geplante Auslastung 7000 Vollaststunden
  • tatsächliche Auslastung 4000 Vollaststunden.

Konsequenz:  Verluste aus dem Projekt im ersten Jahr 4500EUR.

Wärmeerzeugungsanlage:

  • installierte Feuerungswärmeleistung 1100kW
  • durchschnittliche benötigte Wärmeleistung in den Arbeitszeiten maximum 250kWth.

Konsequenz: schlechter Wirkungsgrad im Betriebspunkt, Taktung, vierfach erhöhter Abstrahlverlust

Lösung: ein Energiekonzept, das unbedingt eine ausführliche Untersuchung vom gesamten Prozess beinhaltet: Energiebezug-Umwandlung-Verteilung-Endverbrauch. Diese Vorgehensweise legt den Grundstein für Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen für die nächsten 10 Jahre.

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